Snow-Rider 2006

51 km / 840 Hm / 3:12:07 h
35. (36) Gesamt

Meine „Rennsaison“ startete ich 2006 schon am Dreikönigstag. Der Veloclub Lechhausen war zum ersten Mal Ausrichter des Snow-Riders. Neben einem Bike-Duathlon wurde auch ein MTB-Marathon angeboten. Da ich bis dahin erkältungsfrei durch den Winter gekommen war und die Form schon recht vernünftig war, entschloss ich mich für die 51km Strecke. Nicht mit einkalkuliert hatte ich allerdings die Beschaffenheit der Strecke. Zwar war ich zwei Tage vor dem Rennen auch mit dem MTB im Wald unterwegs, doch abgesehen von ein paar eisigen Passagen ging’s da noch ganz gut. Der Zustand der Rennstrecke aber glich in großen Teilen einer Eislaufbahn.

So war es nicht verwunderlich, dass fast alle Starter mit Spikes ausgerüstet waren. Zwar wurden vor dem Start noch Spikes angeboten, doch ehrlich gesagt war mir die Investition von weiteren 60 Euro (neben dem meiner Meinung nach eh schon üppigen Startgeld von 32 Euro) einfach zu viel.

Trotz aller Warnungen machte ich mich also wagemutig auf die Strecke. Doch gleich auf dem ersten Kilometer wurde ich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Boden der Tatsachen geholt. Während die „bespiketen“ Teilnehmen schnell außer Sichtweite waren, eierten die anderen durch die Landschaft als hätten sie gerade das Radfahren erlernt (mich eingeschlossen).

Kilometer für Kilometer lief’s aber immer besser und so langsam stellte ich mich auf den Untergrund ein. Naja, immer dann, wenn ich mich zu sicher fühlte, landete ich wieder auf dem Eis (zum Zählen hab ich irgendwann aufgehört).

Die meisten der spikelosen Fahrer entschlossen sich wohl nach der ersten Runde vom Rad zu steigen. Irgendwie hat’s mir aber doch Spaß gemacht und so ging ich über die volle Distanz. Teilweise war die Strecke dann sogar schon etwas aufgeweicht, wodurch sich wohl auch die schnellere Zeit für die zweite Runde erklärt.

Nach 3:19 Stunden war’s dann geschafft. Von 36 gewerteten Fahrern belegte ich den 35. Platz. Egal, Hauptsache unverletzt – abgesehen von ein paar blauen Flecken.

Den Organisatoren kann ich nur ein Lob aussprechen. Die Witterungsverhältnisse liegen ja leider nicht in deren Hand, doch sonst hat alles gepasst. Wenn ich jetzt noch ein paar Bilder vom Veranstalter bekomme (als kleines Dankeschön für die Werbung im Vorfeld und diesen Bericht ;-), wär’s perfekt!

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