13 Gipfel

Bei Wintersportlern und Mountainbikern dürfte Saalbach-Hinterglemm hinlänglich bekannt sein. Die üppig vorhandene Infrastruktur an Bergbahnen kann sowohl im Winter als auch im Sommer genutzt werden. Doch auch für Wanderer bietet das Glemmtal im Salzburger Land mit 400 km Wanderwegen und 40 bewirtschafteten Hütten alles was das Herz begehrt.

So entschloss ich mich, zusammen mit meiner Hündin Nelly die Gegend mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Von der einfachen Familienwanderung auf Kinderwagen-tauglichen Themenwegen bis zu ausgedehnten Höhentouren wird das volle Programm geboten. Wir hatten uns (natürlich) für letztere entschieden.

Normalerweise bastel ich ja gerne selbst meine Touren auf der Karte zusammen. In diesem Fall haben mir aber findige Marketingexperten die Arbeit bereits abgenommen. Denn Touren mit so klangvollen Namen wie “Home of Lässig Walk” oder “Seven Summits of Saalbach-Hinterglemm” verhießen doch recht spannend zu sein.

23 km / 1739 Hm / 6:24:22 h
Strava-Aktivität

Der “Home of Lässig Walk” startet am Parkplatz im Talschluss in Lengau. Zunächst führt ein gemütlicher Spazierweg bis zur Lindlingalm. Dort zweigt dann ein Weg links ab und führt etwa 1000 Höhenmeter bis zum Teufelssprung, dem ersten Gipfel der Tour. Von dort lässt sich nun auch der nächste und schönste Abschnitt der Tour wunderbar einsehen: auf einem Kamm zum Gamshag und von dort weiter zum Tristkogel, ständig auf einer Höhe um die 2000 m mit stets herrlichen Panoramaausblicken. Mit dem Saalkogel und dem Staffkogel folgen zwei weitere Gipfel, wobei vor allem letzterer einen fantastischen Rundumblick bietet.

Die Tour ist technisch nicht anspruchsvoll, erfordert aber eine sehr gute Kondition. Für die ca. 20 km und insgesamt 1600 Höhenmeter werden (laut Website) etwa 8 Stunden veranschlagt.

34 km / 1738 Hm / 7:38:17 h
Strava-Aktivität

Die “Seven Summits of Saalbach-Hinterglemm” standen am zweiten Tag auf dem Programm. Die ersten 1000 Höhenmeter dieser Saalbacher Königsetappe absolviert man gemütlich mit dem Schattbergexpress (Bemerkung: für Hunde wird ein Maulkorb benötigt). Von der Bergstation aus führt dann der weitere Weg über sieben Zweitausender, aufgereiht wie auf einer Perlenkette. Obwohl man vom Start weg die gesamte Tour bis zum letzten und höchsten Gipfel, den Geisstein (2363 m) einsehen kann, sollte man sich nicht täuschen lassen. Das ständige Auf und Ab summiert sich am Ende ebenfalls auf über 1500 Höhenmeter und inklusive des Abstieg am Ende zur Lindlingalm auf über 20 km. Das heißt auch hier ist eine gute Grundkondition nötig und aufgrund einiger etwas felsiger Stellen auch entsprechende Trittsicherheit. Dafür wird man mit phänomenalen Ausblicken belohnt. Gerade an klaren Spätsommertagen, so wie wir ihn beispielsweise hatten, kann man die Sicht auf die scheinbar greifbar nahen 3000er wie Kitzsteinhorn oder selbst den Großglockner genießen.

Wem diese Touren zu anspruchsvoll erscheinen, findet auf der Saalbacher Website ein breites Angebot an Touren aller Schwierigkeitsgrade.

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